Teil 1: Rund ums schwanger werden

Klar, unverhofft kommt oft, aber die meisten Paare – würde ich sagen – planen eine Schwangerschaft und warten oft viele Jahre auf den richtigen Zeitpunkt. Den gibt es zwar nicht, aber man, ähh Frau, versucht zumindest Aspekte wie Partnerschaft, Beruf, Heim, etc. zu berücksichtigen. Und genau bei diesem Gedankenkarussell fangen die Probleme oft auch schon an. Aber wie gesagt, sowas wie den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht.

Jetzt ist so eine Schwangerschaft aber ein energie- und ressourcenraubendes Unterfangen für den Körper! Eine schwangere Frau wird nämlich nicht nur einiges an Giftstoffen los in der Schwangerschaft, sondern gibt auch circa 15% all ihrer Mineralien an ihren Fötus ab. Und glaubt mir, Ladies, das ist eine ganze Menge! Ich mache mit Patienten auf Wunsch zum Beispiel Haarmineralanalysen und die Ergebnisse sind alles andere als optimal! Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie wenig Mineralien & Spurenelementen und wie viel Schwermetallen der Körper noch recht gut „funktionieren“ kann! Hier also meine ersten Tipps für alle Paare, die planen schwanger zu werden:

Tipp 1: Hormone ausgleichen!

Unser Hormonhaushalt ist ein absolut feinst abgestimmtes System. Die kleinsten Veränderungen können eine riesige Welle an Problemen nach sich ziehen. Deswegen: Wenn Sie die Pille nehmen, würde ich Ihnen raten, diese mindestens ein Jahr vor einer geplanten Schwangerschaft abzusetzen. Dann hat der Körper in aller Ruhe Zeit, sich wieder an den „normalen“ Zyklus zu gewöhnen. Denn wenn es nach dem Absetzen nicht auf Anhieb funktioniert, und das tut es öfter als man meint, weil man die Pille seit Jahren oder gar Jahrzehnten genommen hat, dann ist der Stress gleich groß.

Wichtig ist zum Beispiel, dass die Schilddrüse ordentlich funktioniert. Tut sie das nicht, könnte es dazu führen, dass man entweder gar nicht schwanger wird, oder zum Beispiel in der Schwangerschaft extrem mit Übelkeit zu kämpfen hat. Ähnlich ist es mit der Bauchspeicheldrüse. Ist sie vorher schon überfordert, kann das zu Schwangerschaftsdiabetes führen, was alles andere als lustig ist.

Ein absolutes Muss: Schauen Sie sich bitte unbedingt auf Youtube das Video: „Umwelthormone – verlieren wir den Verstand“ an! Wer danach über Jod beraten werden möchte, Sie wissen ja, wo Sie mich finden können 😉

Tipp 2: Entgiftung, Entgiftung, Entgiftung!

Wann? Fangen Sie idealerweise schon ein ganzes bis ein halbes Jahr vor der geplanten Schwangerschaft damit an. Ich kann zum Beispiel mit meiner Bioresonanzmaschine und/oder einer Haarmineralanalyse heraus finden, wie hoch die Belastung durch Umweltgifte ist. Naja, und da sich ja meist seit Jahrzehnten so einiges ansammeln konnte, ist das oft eine ganze Menge. Und alles, was Sie nicht vor der Schwangerschaft entgiften, erledigt der Körper teilweise währenddessen. Das will man dem noch ungeborenen Wesen wohl eher nicht zumuten. Also Ladies und Gentlemen: entgiften – euch und dem Kind zuliebe!

Tipp 3: Aufbau!

Hat man den Körper erst einmal von Metallen, Chemikalien, Pestiziden, ungewollten Hormonen, etc. befreit, so sollte man unbedingt aufbauen. Das heißt, Frau nimmt gezielt hochwertige, spezifisch ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel, die den Körper optimal auf eine Schwangerschaft vorbereiten. Sich als Laie durch das schier unendliche Angebot von Nahrungsergänzungsmitteln zu kämpfen, um herauszufinden, welche gut sind, und welche eher schaden können, ist so gut wie unmöglich. Deswegen berate ich auf diesem Gebiet ebenso gerne, wie bei der Entgiftung oder homöopathischen Unterstützung.


Zusammengefasst:

Hat man also die Hormone ausgeglichen, die Schwermetalle, Chemikalien, Spritzmittel, etc. ausgeleitet und den Vitamin- und Mineralienhaushalt etwas aufgemotzt, kann der Spaß los gehen. Also im wahrsten Sinne des Wortes! Daheim… mit Partner… und so… aber bitte zum richtigen Zeitpunkt – ja in diesem Fall gibt es ihn dann doch. Denn nicht jeder Zyklus ist gleich. Nicht jede Frau hat ihren Eisprung genau in der Mitte des Zyklus. Hinzu kommt, dass die Zyklen teils unterschiedlich lang sind und Frau nicht immer weiß, ob sie überhaupt einen Eisprung hatte. Mit etwas Übung erkennt man aber die Anzeichen, anhand derer man das sehr leicht feststellen kann.

Also selbst wenn die Frau einen Eisprung hat (was man erstmal abklären muss), heißt es noch lange nicht, dass sich das Ei auch einnisten kann. Da ist dann der Progesteronhaushalt wieder wichtig. Wir sind also mal wieder bei den Hormonen. Und die Männer dürfen wir auch nicht vergessen! Da viele Frauen seit Jahrzehnten die Pille schlucken, und die darin enthaltenen Hormone durch den Urin ins Trinkwasser gelangen, ist die Qualität der Spermien oft unter ferner Liefen! Also auch Männer haben mit einem Östrogenüberschuss zu kämpfen.

Und dann sind da noch die Emotionen: Denn selbst wenn körperlich alles tip top ist, kann sich Frau emotional ganz schön selbst im Weg stehen! Denn den Stress den man sich macht, wenn es nicht auf Anhieb funktioniert, kann oft verhindern, DASS es funktioniert. Ist man es sich nicht wert? Hat man sich Jahre vorher mal mentale Blockaden gebaut, weil man sich immer dachte „bloß nicht schwanger werden“? Oder Frau will zwar eigentlich ein Kind, unterbewusst ist sie sich aber nicht sicher, weil sie sich Sorgen macht, wie sie Beruf, Partnerschaft und Kinder unter einen Hut bringen soll, etc.

Kurz um: Schwanger zu werden ist manchmal gar nicht so einfach und man sollte sich vorher nicht nur um den richtigen Zeitpunkt Gedanken machen, um für einen gelungenen Start ein paar Steine aus dem Weg zu räumen. Auf diesem Weg durfte ich schon einigen Frauen helfen und wenn auch Sie fragen haben, können Sie mich entweder unter der 0991 40868501 anrufen, oder mir eine E-Mail schreiben.

In meinem nächsten Artikel geht es dann darum, was man für sich und sein Baby tun kann, wenn man die erste Hürde überwunden hat und schwanger ist.

Teil 2: Schwanger – und nun?

Hurrah, Sie sind schwanger! Obwohl die Freude meist groß ist, kann sie einem manchmal recht schnell vergehen. Das kann daran liegen, dass einem dann in vielen Fällen erst einmal wirklich bewusst wird, dass es jetzt wirklich ernst wird! In neun Monaten hat man die Verantwortung für ein kleines Wesen und bis dahin muss man sich auch um so einiges kümmern. So komisch es klingen mag, kümmern Sie sich JETZT um eine Hebamme für den Geburtsvorbereitungskurs und die Nachsorge! Leider wird Hebammen die Ausübung ihres Berufes so unfassbar schwer gemacht, dass es immer weniger dieser wichtigen Begleiter für Schwangerschaft und Geburt gibt.

Ein anderer Faktor, der die Laune kurzzeitig trübt, ist die ständige Übelkeit im 1. Trimester. Bei manchen Frauen geht es so einigermaßen, wenn sie einfach viele kleine Mahlzeiten essen, statt drei großer. Aber auch das kann lästig sein – im Beruf zum Beispiel, oder teils auch einfach wegen des Gewichts. Und nein – ab sofort sollte man nicht für 2 essen. Zumindest nicht, wenn man keine unnötigen zusätzlichen Pfunde nach der Schwangerschaft mit sich rumtragen möchte. Der zusätzliche Kalorienbedarf in der Schwangerschaft entspricht etwa 225 kcal, was etwas mehr ist als eine Brezel.

Mit dem richtigen homöopathischen Mittel ist Schwangerschaftsübelkeit aber echt leicht behandelbar. Also bis jetzt konnte ich noch jeder Schwangeren helfen, die mit Übelkeit zu kämpfen hatte. Sogar bei denen, die nicht an Homöopathie glauben, aber schon verzweifelt genug waren, um es doch auszuprobieren und auch bei denen, die gar nichts mehr essen konnten und schon Infusionen deswegen gebraucht haben. Die gute Nachricht: Meist nimmt die Übelkeit nach der circa 13. Woche stetig ab.

Abgesehen von den ersten Problemen, die nun auftauchen können – egal ob emotionaler oder physischer Natur, kann man Folgendes tun, um seinem eigenen Körper, als auch der Entwicklung des Fötus etwas Gutes zu tun:

Tipp 1: Ein gutes (!) Vitamin- und Mineralpräparat, sowie Omega-3-Fettsäuren

Ganz wichtig ist zum Beispiel Folsäure um einem offenen Rücken (spina bifida) vorzubeugen. Aber da gibt es einen riesigen Unterschied zwischen Folsäure und Folat (zweiteres ist wesentlich hilfreicher). Aber: Ohne Vitamin B12 keine ordentliche Aufnahme von Folat und ohne Folat keine ordentliche Aufnahme von B12 (in Form von Methylcobalamin). Beide (plus die anderen B-Vitamine) sind absolut essentiell für eine ordentliche Entwicklung des Nervensystems der Kinder. Achtung: Die Qualität lässt bei manchen Präparaten zu wünschen übrig!

Tipp 2: Schüsslersalze

In jedem Schwangerschaftsmonat (außer dem ersten) gibt es eine bestimmte Kombination von Schüsslersalzen, die die Entwicklung des Babies und die Gesundheit der Mutter optimal unterstützt. Dazu gehören:

Calcium Fluoratum: Für Knochenwachstum und Elastizität des Bindegewebes

Magnesium Phosphoricum: Für Sodbrennen und die Entwicklung von Nerven

Ferrum Phosphoricum: Für die Sauerstoffversorgung im Blut

Natrium Chloratum: Für den Flüssigkeitshaushalt (auch: geschwollene Beine)

Silicea: Für Knochen, Zähne, Haare, und allgemein Kraft & Energie

 

Tipp 3: Schlaf

Zwar eigentlich selbstverständlich aber ich erwähne es trotzdem: Sehen Sie zu, dass sie ausreichend Schlaf bekommen (merkt man daran, dass man sich frisch und erholt fühlt, wenn man aufwacht). Bekommen Sie zwar genug Schlaf, fühlen sich morgens aber nicht gut, dann sollten wir uns mal anschauen, warum der Schlaf nicht erholsam ist. Wobei das im 3. Trimester mit wachsendem Bauchumfang natürlich schwierig ist.

 

Tipp 4

Außerdem sollten Sie – wenn nicht jetzt, wann dann – auf eine ausgewogene Ernährung achten. Dazu gehören: Viel Gemüse und vor allem auch Obst, langkettige Kohlenhydrate (also alles, was raffinierten Zucker beinhaltet möglichst reduzieren), gesunde – aber wenige – Fette (nein, dazu gehört Fleisch meiner Meinung nach nicht) und ebenfalls wenige, gesunde Proteine. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte jetzt für die Gesundheit und die Umwelt auf Bio-Qualität umsteigen. Alles, was nicht Bio ist und in Großschlachtereien umgebracht wurde enthält nicht nur zu viele Antibiotika, Hormone, Pestizide, Herbizide und sonstige Spritzmittel, sondern auch zu viel Adrenalin von der Schlachtung.

Milch sollte man aus meiner Sicht prinzipiell vermeiden. Wer sich fragt, wieso, kann mich gerne fragen, weil die Begründung die Länge dieses Artikels maßlos sprengen würde. Eine ganze Liste an Dingen, auf die man in der Ernährung ebenso achten sollte, erwähne ich z.B. in meinem Vortrag über die Verdauung (Termine auf Facebook oder meiner Homepage).

Abgesehen von einer guten Ernährung gilt aber auch: Hören Sie auf Ihren Körper! Der weiß schon was er mag! Wenn Sie also unstillbare Lust auf Zitronen, etc. haben, dann essen Sie so viele Zitronen, wie Sie wollen (oder man schaut mal, ob ein gutes Vitamin C Präparat dem Körper besser gefällt). Das gilt natürlich nicht bei unstillbarem Verlangen nach Schokolade oder Chips 😉 Absoluter Verzicht auf Nikotin und Alkohol versteht sich von selbst. Auch eine Reduktion des Kaffeekonsums wäre hilfreich. Eine Tasse am Tag als Belohnung für die werdende Mama gönne ich euch 😉

Tipp 5: Chemie vermeiden!

Vorsicht ist ebenso geboten bei Hautpflegeprodukten und Putzmitteln. Viele davon – Waschmittel zum Beispiel – beinhalten Stoffe, die „fruchtschädigend“ sind, das heißt, dass Sie Ihrem Fötus schaden können. Man soll’s ja nicht meinen, aber in Pflegeprodukten und Waschmitteln kann so einiges drin sein, was da eigentlich nichts drin verloren hat.

Ganz einfach: Holen Sie sich mal alles her, was in irgendeiner Weise mit Ihrer Haut in Kontakt kommt, setzen Sie sich vor Ihren PC, gehen Sie auf www.codecheck.info und tippen oben rechts in dem Suchfeld diese Produkte ein. Dann schauen Sie, was da so an bedenklichen Sachen drin ist und überlegen sich, was Sie davon noch verwenden wollen und was postwendend in die Tonne wandert. Wer sich dann nicht sicher ist, welche Alternativen es gibt und welche Marken überhaupt vertretbar sind, kann mich gerne fragen, ich beschäftige mich seit einiger Zeit sehr intensiv mit dem Thema.

Tipp 6

Lassen Sie sich vom Frauenarzt KEIN „Sonderangebot“ für einen monatlichen Ultraschall aufschwatzen! Klar sieht man gerne schwarz auf weiß, wie sich das neueste Familienmitglied langsam von einer Kaulquappe zu einem Menschlein entwickelt, aber mal ganz direkt: Ob Sie jetzt dabei zu schauen können, oder nicht, monatlich nachschauen macht den Prozess jetzt nicht kürzer! So oder so müssen Sie wohl oder übel 40 Wochen (plus/minus) warten.

Fakt ist aber: Mit zu vielen Ultraschallaufnahmen können Sie Ihrem Kind auch schaden! Wer schonmal neben einem alten Ultraschallgerät z.B. beim Uhrmacher stand, weiß, wie unangenehm das an den Ohren ist. Geben Sie sich also mit den Standardaufnahmen (es sind ja eh schon drei oder vier) zufrieden und warten Sie gespannt, bis Sie das Baby in Ihren Armen halten! Außer natürlich, es gibt in der Zwischenzeit einen dringenden medizinischen Grund, warum ein zusätzlicher Ultraschall absolut notwendig ist.

 

Was Sie auch schonmal machen können, ist, sich bei dem Osteopathen Ihres Vertrauens einen Termin für nach der 16. Woche machen lassen, da Sie meist ja eh einige Wochen/Monaten auf einen Termin warten müssen. Bis dahin hat es wenig Zweck, da er/sie im Bauchraum nichts machen darf, aber danach würde ich es jedem empfehlen. Früher oder später tut Ihnen nämlich höchst wahrscheinlich der Rücken weh. Oder man kann geschwollenen Beinen schonmal vorbeugen, indem man zusieht, dass der Lymphfluss durch die Leiste ordentlich funktioniert. Wer noch keinen Osteopathen hat, kann mich fragen, ich wüsste da ein paar.

Sollten Sie schon einmal Abgänge/Fehlgeburt(en) gehabt haben würde ich Ihnen gerne homöopathische Mittel empfehlen, die erstens mit den Emotionen bezüglich dieses sensiblen und manchmal traumatischen Themas helfen können, aber eventuell sogar verhindern können, dass dies nochmal passiert.

Also auch im ersten Trimester gibt es einiges zu beachten und zu tun, was einem das Schwangerendasein erleichtern kann.

 

Teil 3: Zweites Trimester

Fantastisch, abgesehen vom schwanger werden haben Sie auch die große Hürde der 12. Woche überstanden, in der es nochmal um Alles geht: Denn ab der 12. Woche muss die Plazenta die Produktion des schwangerschaftserhaltenden Hormons Progesteron herstellen. Und wie jeder weiß: Diese Umstellung ist für den Körper gar nicht so leicht, weswegen viele Frauen bis zu diesem Zeitpunkt warten, um die frohe Kunde zu verbreiten.

Mit etwas Glück war Ihnen von Anfang an nicht schlecht, oder Sie haben eventuell mit homöopathischen Mitteln nachgeholfen. So oder so, der Spuk sollte jetzt vorbei sein. Dafür werden jetzt Rückenschmerzen teils schon etwas lästig. Ab der 16. Woche dürfte ein Osteopath auch wieder im Bauchraum arbeiten und z.B. Erleichterung herbeiführen, wenn die Mutterbänder zicken. Den Termin für circa 2-4 Wochen vor und auch nach der Geburt sollten Sie auch schonmal machen. Davor kann man daran arbeiten, dass das Becken bereit ist und danach, dass alles wieder da sitzt, wo es hin soll. Und beim Baby kann dann zeitgleich ebenso geschaut werden, ob sich der/die Kleine schon von den Strapazen der Geburt erholt hat.

 

Gerade bei einer 2. oder 3. Schwangerschaft wird es einem erst jetzt mit dem sich langsam zeigenden Bauch so wirklich bewusst, was da so auf einen zukommt – bei dem vielen Alltagsstress wäre es kein Wunder, wenn man vorher noch gar nicht wirklich Zeit hatte, sich darüber Gedanken zu machen – der sollte sich spätestens jetzt um gute Nahrungsergänzungsmittel kümmern. Welche? Einfach beim vorigen Blog über die beginnende Schwangerschaft nachschauen.

Schön wäre, wenn sich Frau auch Zeit nimmt für Bücher z.B. über Hypno Birthing und die Frage: Wie und wo möchte ich gerne mein Kind auf die Welt kommen? Braucht es die Vitamin K Spritze direkt nach der Geburt wirklich? Kommt eine Hausgeburt in Frage? Wenn ja, welche Hebamme kommt in Frage? Kann ich vieles von dem Papierkram über Krankenversicherung, Geburtsurkunde, etc. schon so vorbereiten, dass ich nach der Geburt nur noch alles abschicken brauche? Möchte ich Fotos von dem kleinen Zwerg? Geh ich dafür ins Studio, oder bleibe lieber doch zu Hause? Welche/r Fotograf/in gefällt uns? Welche Hautpflegeprodukte sind vertretbar und welche schaden meinem Kind eher? Hierzu können Sie sich mal auf www.codecheck.info schlau machen, indem Sie gewisse Produkte eingeben. Codecheck verrät Ihnen dann, wie gut das Produkt ist. Aber auch Waschmittel beinhalten oft Stoffe, die hormonell wirksam und damit schädlich sein können. Nutzen Sie jetzt also die Zeit bis zur Geburt und informieren sich, damit alles parat ist, wenn das Baby kommt. Wer Fragen bezüglich Pflegeprodukten hat, kann mich gerne jederzeit kontaktieren, denn ich hab mir schon genügend Arbeit auf dem Gebiet gemacht, wäre ja fast schade, wenn Sie sich die selbe Arbeit machen müssten.

Ab dem 1. Trimester werden Sie merken, dass es Ihnen ab und zu mal „den Stecker“ zieht und sie teils mittags schon so müde sind, dass Sie sich hinlegen möchten. Bester Rat: Tun Sie dies auch! Achten und hören Sie auf Ihren Körper und gönnen Sie ihm Ruhe, wenn er sie braucht. Schließlich „baut“ er gerade das, was Ihnen für immer und ewig das Wichtigste im Leben sein wird: Ihr Kind! Und nicht nur das!

Wir Frauen kommen ja bereits mit unserem kompletten Set Eiern auf die Welt. Ich meine jetzt nicht die Eierstöcke, sondern tatsächlich unsere Eier, aus denen mal Kinder werden können. Bei Frauen, sind diese schon bei der Geburt komplett alle angelegt und sie reifen später einfach nur noch Stück für Stück heran. Deswegen kann eine Krankheit auch mal eben eine Generation überspringen. Denn: Wenn Sie ein Mädchen bekommen, dann kommt nicht nur sie auf die Welt, sondern der Grundstock für deren Kinder ist auch schon gelegt! Sie bestimmen also Maßgeblich schon die Gesundheit der Generation Ihrer Enkel mit. Krass, oder? Kein Wunder also, dass man gewisse Krankheiten/Veranlagungen über SIEBEN Generationen nachverfolgen kann. Und wenn man überlegt, mit wie vielen Giften/Chemikalien/Schwermetallen/ etc. unsere Generation schon zu kämpfen hat, plus den ganzen Mist der fünf Generationen davor, dann ist das, womit unsere Kinder mal fertig werden müssen, schon ein ganz schön großes Paket. Man sollte also tunlichst zusehen, dass man dieses Paket so leicht macht, wie es eben geht! Dazu gehört auch, dass Mann und Frau sich nicht ihre Eier „verbraten“, indem sie ständig ihr Handy in der Hosentasche mit sich rumtragen. Oder, sollte sich das nicht vermeiden lassen, sich Täschchen besorgen, die die Kronjuwelen vor Handystrahlen schützen können (ich berate gerne).

So, ab jetzt geht’s rund. Im nächsten Artikel geht es um das dritte Trimester

Teil 4: Drittes Trimester – keine Lust mehr!

Wie so oft, gilt auch jetzt: Zeit für gemischte Gefühle – Ach du Schande, ich hab noch so viel zu tun, bevor das Kind auf die Welt kommt und kann es aber auch kaum erwarten, bis ich mein Baby endlich im Arm halten darf! Schon ist man im letzten Drittel der Schwangerschaft und somit hat man nur noch wenig Zeit, die letzten Dinge zu erledigen. Aber Gott sei Dank kommt Frau bald in den Mutterschutz. Klar hat man dann mehr Zeit, sich um die letzten Vorbereitungen zu kümmern, aber es heißt nicht umsonst MutterSCHUTZ! Das sollte die Zeit sein, wo die meisten Dinge vorbereitet sind.

Die Wickelkommode steht bereit, die ersten Windeln und Baumwollpads als hautschonende Alternative zu Feuchttüchern (so wie Abschminkpads nur rechteckig und wesentlich größer) liegen auch schon parat. Der Windeleimer mit passendem Müllbeutel wartet auf die erste Füllung. Sie haben genug Lätzchen, Strampler und Schlafanzüge, um die Erdhalbkugel gefühlt mindestens einmal bedecken zu können und auch das Beistellbettchen ist bezogen mit der bereits gewaschenen (!) Bettwäsche und die Tasche für das Krankenhaus ist gepackt. Ich glaub ich habe einiges vergessen, aber Sie wissen schon, was ich meine.

Übrigens:

Beim Kauf von Babyklamotten und sonstige Textilien achten Sie bitte unbedingt darauf, dass sie KEINE Flammschutzmittel enthalten! Diese enthalten nämlich Brom und sind hoch toxisch. Warum? Erkläre ich in meinem Vortrag über Jod. Halten Sie Ihr Kind einfach nicht über offene Flammen, dann wird es wohl nicht anfangen zu brennen. Sollte logisch klingen, aber anscheinend sieht die Industrie trotzdem Grund genug für schwer entflammbare Schlafanzüge, die Ihrem Kind definitiv keinen Gefallen tun!

Dinge, die besonders kurz vorm Ende vom Anfang interessant werden könnten:

 

Tipp 1:

Je nachdem, wann Sie schwanger sind und ob Sie ein schlechtes Bindegewebe vererbt bekommen haben, werden Ihre Beine schwer, angeschwollen und schmerzhaft sein. Ist dies der Fall, kann ich das Venenspray von www.ringana.com wärmstens empfehlen. Es enthält ausschließlich natürliche Stoffe, unterstützt die Durchblutung und kann Sie somit vor unnötig schweren und schmerzenden Beinen befreien. Insbersondere im Sommer eine Wohltat für schwere Beine. Und bevor ich es vergesse: Ringana ist auch die einzige Firma, die eine Sonnenschutzcreme herstellt, dich ich ohne Bedenken auf meine Haut und die meines Babies auftragen würde. LSF 20 ist vollkommen ausreichend. Wer wissen will wieso, kann mich ja fragen 😉

Tipp 2:

Machen Sie sich eventuell mal schlau, wer bei Ihnen in der Umgebung Ahnung von Akupunktur hat. In den letzten Wochen kann diese super helfen, um den Endspurt ein wenig zu beschleunigen. Vor allem, wenn Sohnemann oder Töchterlein noch keine Anstalten machen, das warme Nest langsam aber sicher mal zu verlassen.

Tipp 3:

Osteopathen und Physiotherapeuten könnten das Kind dazu bewegen, dass es sich dreht (sollte es noch nicht von alleine in die optimale Startposition geflutscht sein) und auch homöopathische Mittel können hier fantastisch helfen.

 

Tipp 4:

Ganz, ganz wichtig: Eine optimale Darmflora! Warum? Wenn das Baby durch den Geburtskanal rutscht, dann nimmt es sich, wie der Bayer so schön sagen würde „ a Mei voi“ (für alle, die der bayrischen Sprache nicht mächtig sind: „Einen Mund voll“) Bakterien aus der Scheidenflora mit. Reißen Sie sich zusammen, das ist nicht ekelhaft, haben Sie auch gemacht! Also: Diese Bakterien sind die Starterkultur für Baby’s eigene Darmflora. Wenn also Ihre Darmflora schon zu wünschen übrig lässt, dann sind Koliken, Durchfall, Verstopfungen, Blähungen, etc. beim Baby eigentlich schon vorprogrammiert.

Lästig auch: Wenn Sie relativ zum Schluss nochmal beim Frauenarzt sind und dann gesagt wird, dass Sie Streptokokken haben und dann Antibiotika nehmen sollen. Also lieber vorher schon gute Probiotika (Darmbakterien in einer Kapsel) nehmen, damit erstens Sie keine Probleme mit der Verdauung haben, aber auch damit Ihr Kind den optimalsten Start ins Leben bekommt. Klar, manchmal kommt was dazwischen, dann ist ein Kaiserschnitt eventuell von Nöten, und dann müssen Sie sich keinen Vorwurf machen, dass ihr Kind dieses erste Mei voi nicht ganz so mitbekommen hat. Dazu vielleicht interessant: Schauen Sie sich mal die Kaiserschnittrate des Wunschkrankenhauses an. Jetzt will ich Ärzten nicht unterstellen, dass Sie auf’s Geld schauen, aber es ist allseits bekannt, dass ein Krankenhaus für einen Kaiserschnitt von der Krankenkasse wesentlich (!) mehr Geld bekommt, als für eine normale Geburt. Es ist zwar fantastisch, dass es diese medizinische Möglichkeit gibt, um das Leben des Babies und teils auch der Mutter zu retten, aber die enorm steigenden Kaiserschnittraten machen mich ein wenig stutzig. Sollte es aus welchem Grund auch immer ein Kaiserschnitt werden, kann man darauf achten, dass die Krankenschwester hinterher mit einem Wattestäbchen durch die Vagina geht um die Flora aufzunehmen und sie anschließend dem Kind in den Mund zu streichen – nicht ganz das Selbe, aber immerhin etwas.

Tipp 5:

Stillen: Immer ein heikles Thema. Ich persönlich bin der Meinung: Die Natur hätte es nicht so eingerichtet, wenn es nicht so hätte sein sollen. Also tun Sie Ihrem Kind den Gefallen und bieten ihm/ihr die beste Ernährung, die diese Welt zu bieten hat: Ihre Muttermilch! Sie ist immer perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Babies abgestimmt. Egal, welche Antikörper gerade von Nöten sind, die Milch liefert sie frei Haus. Sie haben immer zwei schlagenden Argumente dabei und müssen nachts nicht erst aufstehen, um ein Fläschchen aufzuwärmen. Ich greife ein wenig vor, aber wenn Sie sich für das Stillen entscheiden, können Sie ja mal schauen, wo es die nächste Stillberatung gibt. Manchmal ist der Stillstart nämlich nicht so einfach, wie man meint und es gibt Damen, die kennen sich mit dem Thema echt aus und kommen gerne zu Ihnen, um zu zeigen, wie es funktionieren könnte.

Übrigens: Es gibt fantastische Mittel, die nicht nur während der Schwangerschaft gute Dienste wie zum Beispiel bei Schwangerschaftsübelkeit oder schmerzenden Nippeln leisten können, sondern auch bei der Geburt! Hierzu gibt es zwei homöopathische Erste-Hilfe Boxen, die ich immer in der Praxis habe: Einer, die ich jeder Familie empfehlen würde. Die zweite Box ist speziell für hormonelle Beschwerden, Schwangerschaft, Geburt und für Kinder bis zu sieben Jahren geeignet. Für beide Boxen halte ich regelmäßig Vorträge, auf denen Sie lernen, wie/ wann/ für was die Mittel zu nehmen sind. Vor allem, wenn Sie gerne welche für die Geburt hätten, wäre es sinnvoll, wenn Ihr Geburtspartner(in) mitkommt, bzw. sich vorher mit der Boxenbeschreibung auseinander setzt, damit er/sie bei der Geburt vorbereitet ist. Wie immer gilt: Ich berate gerne, rufen Sie mich einfach an und wir besprechen, wie ich Ihnen helfen kann.

Teil 5: Das Baby ist da – und damit auch ganz neue Herausforderungen

Man hat logischer Weise oft die naive Vorstellung, dass man erst neun Monate schwanger ist, dann flutscht das Baby raus und schon ist man im Himmel – alles ist perfekt! Die Realität sieht oft anders aus. Vor allem beim ersten Baby hat man ja meist absolut keine Ahnung, was auf einen zukommt und selbst wenn man befreundete Paare hat, die so ungefähr das selbe durchleben, so ist doch jede Situation anders und man stellt sich manchmal die Frage, ob das alles so normal ist, oder ob man nicht doch das schlechteste Elternpaar der Welt ist.

 

Aus meiner noch-nicht-Mama-Sicht-der-Dinge würde ich sagen: Keine Sorge, solange Sie immer ihr Bestes geben und nach besten Wissen und Gewissen handeln, kann zwar hin und wieder etwas gehen, aber das ist ja normal und Babies sind anpassungsfähiger, als wir meinen. Aber gut, wer bekommt schon ein Kind mit der Absicht das Ganze mal so richtig zu versauen? Ich glaube, das sollten wir uns eh ab und zu mal vor Augen halten, wenn wir doch sehr schnell mit der ein oder anderen Kritik um die Ecke kommen wollen: Auch wenn wir meinen, wir könnten es besser: Wir geben meistens alle unser Bestes! Vielleicht ist die Mama gerade ein wenig schroff, weil sie die ganze Nacht kein Auge zu gemacht hat!

Damit sind wir auch schon beim Thema: Was tun, wenn nicht alles rund läuft? Muss ich nach der Geburt was beachten? Kann ich mir und meinem Baby noch was Gutes tun? Hier ein paar Tips:

Tipp 1:

Sie ahnen es wahrscheinlich schon: Gehen Sie zu einem Osteopathen! Nicht nur für Ihr Baby, sondern auch für sich selber! Es kann gut sein, dass im Becken nichts mehr da sitzt, wo es hin gehört und damit können Sie spätere Probleme vermeiden.

Tipp 2:

Gehen Sie zur Rückbildungsgymnastik. Glauben Sie mir, Sie brauchen es und in einigen Jahren/Jahrzehnten werden Sie froh sein, dass Sie sich die Mühe gemacht haben!

Tipp 3:

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen nach der Geburt beim Husten oder Niesen unten alles raus fällt, gehen Sie erstens zum Osteopathen und zweitens rufen Sie mich an, denn da gibt es fantastische homöopathische Mittel für.

Tipp 4:

Haben Sie nach der Geburt Schmerzen beim Sex oder z.B. nach einem Kaiserschnitt kein Gefühl mehr „da unten“? Mal wieder: Ab zum Osteopathen und ein Anruf bei mir oder dem Homöopathen Ihres Vertrauens.

Tipp 5:

Nehmen Sie Zink. Vor der Geburt häufen wir im Körper Kupfer an, damit wir krampfen können. In der Plazenta ist dafür sehr viel Zink gespeichert, weil sich diese zwei Elemente im Körper ausgleichen. Tja, und weil wir Säugetiere sind, würden wir für gewöhnlich nach der Geburt unsere Plazenta essen. Klarer Fall von Ekelalarm! Deswegen machen Sie es sich einfach und nehmen entweder schon während der Schwangerschaft und hinterher in der Stillzeit ein gutes Multivitamin und Mineralpräparat oder nach der Geburt zumindest Zink. Warum? Weil sonst auch Ihr gestilltes Baby zu wenig Zink hat und somit eventuell eher zu Koliken neigt.

Tipp 6:

Sollte Ihr Baby Probleme mit der Haut oder der Verdauung haben, dann melden Sie sich, denn Sie brauchen unbedingt spezifische Probiotika um die Darmflora zu stärken. Denn ein Hautproblem ist selten ein Hautproblem sondern oft ein Darmproblem, was sich über die Haut äußert. Das dann mit Cremes zu unterdrücken, ist definitiv nicht die Lösung, sondern kann schlimmsten Falls später zu noch heftigeren Problemen führen.

Tipp 7:

Ihnen gehen ein paar Wochen nach der Geburt die Haare stark aus? Das ist normal! Kommt durch die heftige Umstellung im hormonellen System. Die gute Nachricht: Spezifisch für dieses Problem gibt es ein tolles Nahrungsergänzungsmittel, das die Haare im Nu wieder wachsen lässt.

Tipp 8:

Sie schlagen sich Nacht um Nacht um die Ohren? Damit Sie besser mit dem Schlafmangel umgehen können und auch damit ihr Baby besser schlafen kann, gibt es tolle homöopathische Mittel. Selbiges gilt für die Schwangerschafts-/Stilldemenz, sowie die Baby-Blues, die Depriphase nach der Geburt.

Tipp 9:

Kurse: Es gibt ein tolles Angebot an Kursen, wie zum Beispiel: Rückbildungsgymnastik, Fit mit Baby, Baby-Massagen, Angebote von Stillberaterinnen, ein Vortrag über die homöopathische Erste-Hilfe-Apotheke, und und und. Keine falsche Scheu, lassen Sie sich ruhig weiter helfen!

 

So, ich hoffe, dass Ihnen meine Artikel rund um das Thema Schwangerschaft geholfen haben. Wenn Sie nun die ein oder andere Frage haben, können Sie mir gerne eine E-Mail schreiben, oder mich in meiner Praxis anrufen unter der Nummer 0991 40868501. Alternativ können Sie bei akuten Beschwerden auch bei mir in der Praxis vorbei kommen. Ich habe Montags bis Freitags von je 13-14 Uhr eine Akutsprechstunde, zu der man ohne Termin kommen kann. Die akute Behandlung dauert 10 Minuten und kostet 10€. Unter der Woche können Sie mich auch auf meinem Handy unter 0176 21959389 erreichen. Am Wochenende kostet die telefonische Beratung 20€.

Eine spannende und gesunde Zeit wünscht Ihnen,

Ihre Agnetha Henne